Kulturumfrage: Frankfurter erachten Museen und Theater als wichtig

Museen und Theater gehören zum Stadtbild von Frankfurt. Das um den Schaumainkai zentrierte und mit rund zwanzig Museen bestückte Museumsufer ist nicht nur für Touristen ein Anziehungspunkt. Gerade das alljährlich im August stattfindende Museumsuferfest ist für jeden Frankfurter eine Attraktion. Museen wie das Post-, Dom-, oder Ikonenmuseum öffnen ihre Pforten bis in die Nacht hinein, genau wie das Historische Museum oder das Städel. Auch an Theatern herrscht in Frankfurt kein Mangel. Der begeisterte Theaterbesucher hat auf den gut zwanzig Bühnen unter anderem die Wahl zwischen einem Besuch des Schauspiels Frankfurt, dem Englischen Theater und, allen voran, der Alten Oper.

Schauspiel Frankfurt© schauspielfrankfurt, Foto: Alexander Paul Englert

Kosten gegen Nutzen

Das durch Theater und Museen geprägte Kulturangebot wird geschätzt, weil es einerseits Bildung für jedermann bietet und andererseits Arbeitsplätze entstehen lässt. Zudem gewinnt die Region durch die große Auswahl an kulturellen Institutionen an Attraktivität für Führungs- und Nachwuchskräfte. Nichtsdestotrotz verursachen die Einrichtungen der Kommune enorme Kosten. Deshalb werden Einsparungen immer wieder in Betracht gezogen, wie erst kürzlich die Halbierung des Mitgliedsbeitrags für den Kulturfonds. Um den Stellenwert der Kultureinrichtungen bei den Frankfurtern einschätzen zu können, führte das Bonner Institut Dimap eine Umfrage mit 1000 Bürgern der Region durch.

Wertschätzung der Theater und Museen

Die Studie ergab, nach Meinung der FAZ, dass ein Großteil der Befragten eine große Auswahl an Theatern und Museen zu schätzen wisse, wobei über zwei Drittel das Angebot der Region als optimal empfindet. Dies zeigt deutlich welchen hohen Stellenwert ein gutes Kulturangebot bei den Bürgerinnen und Bürgern der Region einnimmt. Auf die Frage wer die Einrichtungen finanzieren sollte herrschte relativ große Einigkeit unter den Befragten. Drei Viertel sind der Ansicht, dass dies zu den Aufgaben der öffentlichen Hand zähle und Bund, Land, Städte und Kreise in Zukunft dies stärker unterstützen sollten. Insgesamt gesehen schätzt man das kulturelle Angebot in der Frankfurter Region. Dies weiß man nicht erst seit den Ergebnissen der Studie, sondern auch durch die Proteste, die die Schließung des Volkstheaters zum Ende der Spielzeit 2012/13 begleiten.

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