Extremsporttraining in Frankfurt: Infos und Details

Sie nehmen an Extremläufen der höchsten Schwierigkeitsstufe teil, erklimmen die unwegsamsten Bergkämme und stürzen sich mit Gleitschirmen in scheinbar bodenlose Tiefen – Extremsportler sind auf ein gutes Training und ausreichende Vorbereitung angewiesen. Im vergleichsweise flachen Frankfurt am Main will die Antizipationsphase für derartige Extremleistungen fachmännisch begangen werden. Das ist allerdings leichter gesagt als getan.

Hauptbahnhof Frankfurt© PIA Stadt Frankfurt am Main, Foto: Tanja Schäfer

Die Vorbereitung ist nicht einfach

Auf der ganzen Welt werden Extremläufe ausgetragen, an denen sich hartgesottene, gut vorbereitete Athleten versuchen. Unwegsames Gelände und extreme Höhen fordern ihnen alles ab, was ein entsprechendes Training natürlich unabdingbar macht. Hanteln und Gewichte bei otto.de zu bestellen und sich durch Dauerläufe eine gewisse Kondition anzutrainieren, ist sicherlich das geringste Problem. Selbst viele gute Athleten, die regelmäßig Sport treiben und eigentlich über optimale physische Voraussetzungen verfügen, wagen sich jedoch nicht an einen richtigen Extremlauf heran. Wie soll man sich also im Frankfurter Betondschungel darauf vorbereiten? Die zu bewältigenden Steigungen mit 25 bis 30 Prozent, die alle teilnehmenden Athleten über eine vergleichbar lange Distanz führen, gibt es in der Großstadt – San Francisco einmal ausgenommen – nicht.

Steigungsläufe werden deswegen häufig im Fitnessstudio trainiert. Moderne Laufbänder können auf verschiedene Steigungen eingestellt werden und die benötigten Muskelgruppen werden zudem an speziellen Geräten ausdefiniert. Wer Crossläufe trainieren will, muss dafür natürlich raus aus der Stadt. Die Frankfurter werden dann vermutlich den großen Feldberg des Taunusgebirges ansteuern – das ist auf jeden Fall die größte Erhöhung in der gesamten Rhein-Main-Region. Um sich dort aber auf lange, harte Alpin-Läufe vorzubereiten, müssen die Laufrouten in dem deutschen Mittelgebirge vermutlich mehrfach absolviert werden. Allein durch derartige Simulationen kann die Vorbereitung aber noch nicht den gewünschten Erfolg bringen. Es empfiehlt sich daher, zumindest vereinzelte, kürzere Alpin-Läufe vor dem eigentlichen Wettkampf zu absolvieren, um ein Gefühl für die Härte eines solchen Laufs zu bekommen. Mangelnde Vorbereitung kann bei der Teilnahme an einem der sogenannten Ultra-Läufe fatale Folgen haben. Wenn die Hänge des Mont Blanc laufend bewältigt werden müssen, macht sich vor allen Dingen die dünne Höhenluft bemerkbar.

Das Klettertraining in der Großstadt

Die Kletterer haben es in Großstädten wie Frankfurt etwas leichter als die Extremläufer. Kletterhallen gibt es mittlerweile in allen urbanen Ballungszentren. „Urban Climbing“ wird in Frankfurt beispielsweise in der „T-Hall“ angeboten. Wetterunabhängig kann hier das Klettertraining das ganze Jahr über absolviert werden. Allerdings muss man dafür kein Extremsportler sein: Schnupper- und Anfängerkurse sind in solchen Kletterhallen eine Selbstverständlichkeit. Die Gegebenheiten einer richtigen Felswand werden hier allerdings auch nur simuliert. Eine richtige Klettertour ist durch nichts zu ersetzen.

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